Sebastian Kern, Rechtsanwalt, Raab & Kollegen

Sebastian Kern

Rechtsanwalt
+49 9161 81390-0

Ausbildung

 
Beruflicher Werdegang

  • seit 2012 als Rechtsanwalt zugelassen
  • seit 2012 in unserer Kanzlei tätig


Zusatzqualifikationen

  • Allgemeine und fachbezogene Fremdsprachenausbildung Englisch
  • 2013 Fachanwaltslehrgang für Verkehrsrecht


Fremdsprachen

  • Englisch
  • Französisch (Grundkenntnisse)

Kurz notiert

  • Unfallflucht: Unerlaubtes Entfernen von einem anderen Ort

    Das LG Lübeck entschied mit Beschluss vom 07.09.2021, dass ein Entfernen nicht vom Unfallort selbst, sondern von einem anderen Ort, an dem der Beschuldigte erstmals von dem Unfall erfuhr, nicht den Tatbestand des § 142 Abs. 1 Nr. 1 StGB wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort erfüllt.

    Die Beschuldigte wollte mit…

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  • Geschwindigkeitsmessgerät Leivtec XV3: derzeit kein standardisiertes Messverfahren

    Mit Beschluss vom 12.08.2021 entschied das Bayerische Oberste Landesgericht, dass bei Geschwindigkeitsmessungen mit dem Messgerät Leivtec XV3 derzeit nicht mehr von einem die Anerkennung als sogenanntes „standardisiertes Messverfahren“ rechtfertigenden vereinheitlichten Verfahren ausgegangen werden könne, bei dem die Bedingungen seiner Anwendbarkeit und sein Ablauf derart festgelegt sind, dass unter gleichen…

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  • Auslandsunfall: Anspruch auf Erstattung der Abschleppkosten und der Anwaltskosten

    Mit Urteil vom 03.08.2021 entschied das OLG Düsseldorf, dass der Geschädigte eines Verkehrsunfalls, der sich im Ausland ereignete (hier: Polen), die Erstattung der Kosten eines in Deutschland mit der Regulierung beauftragten Rechtsanwalts nach deutschem Recht (RVG) beanspruchen kann. Auf die Vergütung, die dem Rechtsanwalt im Ausland zu zahlen gewesen…

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  • Entzug der Fahrerlaubnis bei Demenz nicht ohne fachärztliches Gutachten

    Das Oberverwaltungsgericht Schleswig-Holstein entschied mit Beschluss vom 22.07.2021, dass der Entzug der Fahrerlaubnis wegen einer behaupteten Demenz ein entsprechendes fachärztliches Gutachten voraussetzt. Danach rechtfertigen eine starke Einschränkung des Gedächtnisses und ebenso eine befürchtete baldige mittelschwere Demenz für sich alleine die Fahrerlaubnisentziehung nicht.

    Im zugrundeliegenden Fall wurde einem Mann im März…

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  • Mitverschulden des Radfahrers bei Sturz über gut sichtbares Hindernis

    Das OLG Hamm entschied mit Urteil vom 25.06.2021, dass ein Radfahrer, der über ein gut erkennbares und quer zum Radweg liegendes Erdkabel fährt und dabei zu Sturz kommt, zu 50 % für die entstandenen Verletzungen selbst haftet. Den Radfahrer treffe ein hälftiges Mitverschulden, weil ihm ein Verstoß gegen das…

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  • Kostenpauschale nach Verkehrsunfall in Höhe von 25,00 € bestätigt

    Das OLG Celle entschied mit Urteil vom 16.06.2021, dass die im Laufe der Jahre verringerten Kosten der Kommunikation eine Reduzierung der in ständiger Rechtsprechung dem Unfallgeschädigten zugesprochenen Kostenpauschale von 25,00 € nicht rechtfertigen.

    In der Vorinstanz vor dem Landgericht Hannover stritten sich die Parteien über die Höhe der vom klagenden…

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  • Kein blindes Vertrauen auf das eigene Vorfahrtsrecht im Parkhaus

    Die Missachtung von Vorfahrtsregeln führt – gerade auch auf Parkplätzen – nicht immer zu einer alleinigen Haftung im Falle eines Unfalls. Dies zeigt ein Urteil des AG München vom 23.06.2016, wonach beide Unfallbeteiligte zu einer anteiligen Haftung in Höhe von jeweils 50 % verurteilt wurden, obwohl nur ein Unfallbeteiligter…

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  • Handyverstoß – Halten auch ohne Hände möglich

    Wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung wurde eine Frau geblitzt. Auf dem Messphoto war aber auch zu sehen, dass sie beim Fahren telefonierte. Die Betroffene gab zwar zu, dass sie telefoniert hatte. Allerdings hätte sie das Handy nicht mit der Hand gehalten, sondern es zwischen Schulter und Ohr eingeklemmt. Nach § 23…

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  • Falschparker – Haftung für durch das Wegschieben verursachte Schäden?

    Nach der Entscheidung des Amtsgerichts München vom 13.06.2018 ist ein Anwohner, der den vor seiner Hofeinfahrt abgestellten Pkw wegschob und dadurch beschädigte, dem Eigentümer des Pkws nicht zur Zahlung von Schadensersatz verpflichtet.

    Der Kläger hatte seinen Pkw, trotz markierter Feuerwehrzufahrtszone und absoluten Halteverbots, vor der Hofeinfahrt des Beklagten geparkt, und…

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  • Desinfektions- und Hygienekosten in Zeiten der Pandemie

    Ein andauernder Streitpunkt bei der Reparaturkostenerstattung sind seit dem Frühjahr 2020 die Kosten der Desinfektion aufgrund der Corona-Pandemie. Die Versicherer wenden ein, dass für diese Maßnahme ein höherer, gesonderter Betrag nicht erstattet werden könne, weil diese Kosten üblicherweise Bestandteil der Gemeinkosten und somit bereits im Stundenverrechnungssatz anteilig enthalten seien.

    Das…

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  • Haftung der Eltern für ihre Kinder im Straßenverkehr

    Dass Eltern stets für die von ihren Kindern verursachten Schäden haften müssen, möchte man etwa wegen des allseits bekannten Hinweisschilds mit der Aufschrift „Eltern haften für ihre Kinder“ meinen. Allerdings gilt dies tatsächlich - auch beim Vorausfahrenlassen der Kinder im Straßenverkehr - nicht so absolut, wie es auf den…

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  • Auch im Stau gilt Vorfahrtsrecht auf Fahrspur gegenüber Beschleunigungsstreifen

    In § 18 Abs. 3 StVO wird bestimmt, dass der Verkehr auf der durchgehenden Fahrbahn “die Vorfahrt” hat. Nach Auffassung des OLG Celle greift dieses Vorfahrtsrecht für den Verkehr auf der Fahrspur gegenüber dem Verkehr auf dem Beschleunigungsstreifen auch dann, wenn der Verkehr auf der Fahrspur im Stau steht.…

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  • Haftung auf dem Supermarktparkplatz – Einkaufswagen macht sich selbstständig

    Immer wieder stellt sich nach einem Unfall die Frage, ob der Kraftfahrzeughaftpflichtversicherer (KHV) oder der Verantwortliche selbst bzw. dessen etwaig bestehende private Haftpflichtversicherung für den entstandenen Schaden aufkommen muss. Dies ist dem Schädiger nicht zuletzt deshalb sehr wichtig, weil der Versicherte ein großes Interesse daran hat, wegen des Unfalls…

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  • Mitschuld des Radfahrers ohne Helm?

    Das OLG Nürnberg hatte sich im August 2020 mit der Frage zu befassen, ob dem Fahrradfahrer im Falle eines Verkehrsunfalls allein schon deshalb ein Mitverschulden zur Last zu legen ist, weil er keinen Helm trägt. Eine Radfahrerin kollidierte – ohne Schutzhelm – mit einem PKW, der ihr die Vorfahrt…

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  • Der Beginn des Fahrverbotes

    Das Landgericht Osnabrück entschied mit Beschluss vom 06.11.2020, dass ein ausgesprochenes Fahrverbot nicht bereits mit Rechtskraft der Entscheidung, sondern erst einen Monat nach deren Rechtskraft beginnt, sofern der Verurteilte nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.

    Dem Angeklagten wurde wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis neben einer Geldstrafe gemäß § 44…

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  • Der Parkplatz eines Einkaufscenters zählt auch nachts zum öffentlichen Verkehrsraum

    Gegen 01:00 Uhr in der Nacht wurde ein Autofahrer auf einem Kundenparkplatz von der Polizei kontrolliert. Die eine Stunde danach entnommene Blutprobe ergab eine BAK von 1,63 Promille im Mittelwert. Nach Ablauf des im Urteil des Strafrichters verhängten Fahrverbots von sechs Monaten wurde der Mann von Seiten der Fahrerlaubnisbehörde…

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  • Keine Mithaftung des Falschparkers bei vorsätzlicher Sachbeschädigung

    Nach Ansicht des Amtsgerichts München haftet derjenige, der absichtlich gegen ein falsch geparktes Fahrzeug tritt, für den dadurch entstandenen Schaden alleine, ohne dass den Falschparker ein Mitverschulden trifft.

    Der Entscheidung zugrunde lag folgender Sachverhalt: ein BMW-Fahrer hatte seinen PKW vor seiner Bank auf dem Gehweg geparkt, um schnell Geld abzuheben.…

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  • Nutzungsausfallentschädigung: Eine Pflicht zur Inanspruchnahme der Vollkaskoversicherung besteht nicht

    Für den Zeitraum des Ausfalls seines Fahrzeugs - und damit bis zum Abschluss der Instandsetzungsarbeiten oder bis zum Zeitpunkt der Ersatzbeschaffung - hat der Geschädigte grundsätzlich Anspruch auf Nutzungsausfallentschädigung. Sofern der Versicherer die Regulierung verzögert, steht dem Geschädigten aber oft schlicht kein Geld zur Reparatur oder Neuanschaffung zur Verfügung,…

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  • Folgen einer Trunkenheitsfahrt auf dem Fahrrad

    Die meisten Menschen verhalten sich gewissenhaft und verzichten bei Alkoholkonsum auf das Fahren mit einem Pkw. Allerdings wird häufig ersatzweise zum Fahrrad gegriffen. Die erheblich alkoholisierte Teilnahme am Straßenverkehr stellt aber mit jedem Fortbewegungsmittel eine erhebliche Gefahr für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer dar. Auch als Radfahrer ist man Teilnehmer…

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  • Sorgfaltspflichten von Fußgängern beim Überqueren einer Straße

    Nach § 1 StVO sind alle Verkehrsteilnehmer dazu verpflichtet, stets Rücksicht zu nehmen und Vorsicht walten zu lassen. Insbesondere Fußgängern, den schwächsten Verkehrsteilnehmern, sollte diese Vorschrift zur eigenen Sicherheit in Erinnerung sein. Eine besondere Gefahr für Fußgänger birgt das Überqueren einer stark befahrenen Straße.

    Diese Gefahr hat sich bei dem…

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  • Nutzungsausfallentschädigung: Das Risiko von Reparaturverzögerungen trägt der Schädiger

    Verzögerungen bei der Reparatur des Pkws des Geschädigten gehen grundsätzlich zu Lasten des Schädigers bzw. dessen Haftpflichtversicherer. So kann im Einzelfall, es sei denn der Geschädigte hat die Verzögerung selbst zu vertreten, Nutzungsausfallentschädigung auch für einen vergleichsweise langen Zeitraum (im Fall: 104 Tage) beansprucht werden.

    Im zu entscheidenden Fall hatte…

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  • Keine Vorfahrt für Radfahrer auf Fußgängerüberwegen

    Das Landgericht Nürnberg-Fürth entschied mit Urteil vom 06.10.2016, AZ 2 S 8390/15, dass Radfahrern beim Überqueren von Fußgängerüberwegen grundsätzlich kein Vorrang vor heranfahrenden Kraftfahrzeugen zusteht.

    Zugrunde lag ein Verkehrsunfall zwischen einem Kraftfahrzeug und einem Radfahrer, der sich an einer Verkehrsinsel mit angrenzendem Fußgängerüberweg ereignete. Der Radfahrer überquerte mit Schrittgeschwindigkeit den…

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  • Steinschlag - wer kommt für den Schaden auf?

    Schäden am eigenen Fahrzeug durch hochgewirbelte Steine eines vorausfahrenden LKWs - ein ärgerliches Vorkommnis, welches durch Reparatur meist behoben werden kann. Fraglich ist aber, wer die Kosten der Reparatur übernimmt. Keine Frage, der LKW! – sollte man meinen. Nur ist das, wie ein Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth zeigt, nicht…

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  • Datenschutzverstoß der Bußgeldbehörde

    Wegen eines Abstandsverstoßes auf der BAB61 in Rheinland-Pfalz musste sich ein Betroffener vor dem Amtsgericht Bad Kreuznach verantworten. Er hatte Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen lassen, worin sein Verstoß mit einem Bußgeld in Höhe von 75,00 € und damit einem Punkt im Fahreignungsregister geahndet wurde. Doch seiner tatsächlichen Begründung,…

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  • Teilnahme am Fürther Firmenlauf 2019

    In diesem Jahr ging die Kanzlei Raab & Kollegen mit 7 Läufern und Läuferinnen an den Start.

    Bei schönstem Sonnenschein und angenehmen Lauftemperaturen startete das Team auf die Laufstrecke im Fürther Rednitzgrund, die bestens besucht war.

    Es hat richtig Spaß gemacht.

    Wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Firmenlauf! …

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  • LG Nürnberg-Fürth zur Verhandlungsfähigkeit bei Krankheit

    Das Landgericht Nürnberg-Fürth entschied mit Beschluss vom 12.03.2018, AZ 3 OWi Qs 62/17, dass der Betroffene im Ordnungswidrigkeitenverfahren bei ärztlich attestierter mehrtägiger Bettlägerigkeit davon ausgehen darf, ausreichend entschuldigt zu sein und dem Hauptverhandlungstermin fernbleiben zu dürfen.

    Zugrunde lag der Beschluss des Amtsgerichts Erlangen vom 17.10.2017. Diesen hob das Landgericht auf…

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  • Vollkaskoversicherung muss nicht zahlen

    Das Landgericht Nürnberg-Fürth entschied mit Urteil vom 31.03.2016, AZ 8 O 7495/15, dass die Vollkaskoversicherung für infolge des Überfahrens einer erkennbaren Bodenwelle entstandene Schäden nicht aufkommen muss.

    Wird ein Fahrzeug bei dem Überfahren einer erkennbaren Bodenwelle mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit beschädigt, so haftet dafür nicht die Voll­kasko­versicherung. Denn in diesem Fall…

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  • Das richtige Verhalten bei einem Verkehrsunfall

    Wenn Sie im Straßenverkehr plötzlich in einen Unfall verwickelt sind, ist es wichtig, immer die Ruhe zu bewahren und handlungsfähig zu bleiben. Das klingt natürlich leichter als getan. Ich rate meinen Mandanten deshalb, sich regelmäßig die Frage zu stellen, ob man denn für den Fall der Fälle gewappnet ist.

    Stellen…

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  • Warum IMMER SOFORT zum Anwalt im Verkehrsrecht?

    Humor ist bekanntlich, wenn man trotzdem lacht. Das Leben geht immer weiter – egal was Sie im Moment belastet. Gerne zitiere ich deshalb die Erklärung des Rennfahrers Stirling Moss: „Das erste Auto im Leben vergisst man ebenso wenig, wie die erste Frau.“ Von Henry Ford stammt der Spruch: „Wenn…

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